ICL – Implantierbare Collamerlinse

Die implantierbare Collamerlinse (ICL), umgangssprachlich auch "implantierbare Kontaktlinse" genannt, ist eine moderne Möglichkeit zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten (bis ca. -18 dpt) und besonders für jüngere Menschen, bei Unverträglichkeit von Kontaktlinsen oder wenn die Brille im Alltag als störend empfunden wird.
Dabei wird eine hauchdünne, flexible Kunstlinse zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge eingesetzt. Auch Hornhautverkrümmungen bis -6 dpt können ausgeglichen werden.
Der minimalinvasive Eingriff ermöglicht eine präzise Sehkorrektur, ohne die natürliche Linse zu entfernen. Die Linse ist weder sichtbar noch spürbar und bietet häufig eine ausgezeichnete Sehqualität – oft mit dem Ziel einer weitgehenden Brillenunabhängigkeit. Ein besonderer Vorteil: Die Methode ist reversibel, da die ICL bei Bedarf jederzeit wieder entfernt werden kann.
Animation des OP-Verfahrens

